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„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 7: "Viele Bäume machen keinen (Regen-)wald. Von Naturverständnis und Bananenplantagen"

In dieser Folge geht es um das europäische Verständnis von Natur und wie es sich vor allem während der Kolonialzeit entwickelt hat.
Bis heute werden wichtige Nutzpflanzen auf Plantagen in Monokultur angebaut – zum Schaden der Natur. Wie kommt es, dass der Blick auf die Natur in Europa und anderen Industriestaaten auf die Ausbeutung der Natur gerichtet ist? Welche Folgen hat diese Perspektive von der Kolonialzeit bis heute? Am Beispiel von Bananenplantagen wird verdeutlicht, welche Auswirkungen die Ausbeutung der Natur für die Biodiversität hat.

Bild: Bananenpflanze, Quelle: Rita Trautmann

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Quellen (Webseitenaufrufe Dezember 2025) und weiterführende Literatur:
Geschichte der Bananen https://nationalgeographic.de/wissenschaft/2022/10/auf-der-eiligen-suche-nach-der-ur-banane/
Botanisches zur Banane https://www.botanischer-garten.uni-freiburg.de/nutzpflanzen/bananen
Pilzbefall bei Bananen https://www.geo.de/wissen/pilz-bedroht-bestaende–beliebte-bananen-vor-dem-aus–34543536.html
Dekolonialisierung der Natur (Mauricio Pereyra)
https://eineweltstadt.berlin/wp-content/uploads/2022_Mainstreaming-Decolonize_Pereyra.pdf
Florian Hurtig: Paradise Lost: Vom Ende der Vielfalt und dem Siegeszug der Monokultur, München 2020
Quelle Töne: www.hoerspielbox.de
Schnitt: ma_ra Bauer

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