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Enteignet, entwurzelt, vertrieben

Wie Inés und ihre Gemeinde gegen Kohlekonzerne kämpfen

Deutschland hat bekanntlich den Kohleausstieg beschlossen – 2038 soll Schluss sein mit der Förderung. Von der Steinkohle hat sich die Bundesrepublik sogar schon 2018 verabschiedet.
Doch weiterhin sind deutsche Firmen und Banken das Kohlegeschäft verstrickt – und somit in das brutale Unrecht, das damit verbunden ist. Ein Ort, an dem die Kohleförderung besonders schlimme Auswirkungen hat, ist rund um die Mine El Cerrejón, im Norden von Kolumbien.
Ines Pérez Arregoces kommt aus der dort angrenzenden Region Tabaco. Sie und ihre Gemeinde mussten vor Jahrzehnten dem riesigen Tagebau weichen. Bis heute kämpfen sie um Gerechtigkeit und Entschädigung. Lea Fauth hat Inés und ihren Anwalt getroffen und mit ihnen über ihren Kampf gesprochen.

 

Foto: Tininiska Zanger Montoya

Der Radiobeitrag ist eine gemeinsame Kooperation des FDCL e.V. mit dem Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.

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