Heute, einen Tag vor der offiziellen Unterzeichnung des Handels- und Globalabkommens zwischen der EU und Mexiko, fordern 72 Organisationen, Bewegungen und Netzwerke aus Europa und Lateinamerika die politischen Entscheidungsträger*innen auf, dieses ungerechte und schädliche Abkommen zu STOPPEN.
Zur vollständige Erklärung und alle Unterzeichnenden (auf Spanisch, Französisch, Deutsch und Englisch) HIER!
+70 Organisationen aus Lateinamerika und Europa lehnen das Handelsabkommen zwischen Mexiko und der Europäischen Union ab.
Das Abkommen vertieft ein Wirtschaftsmodell, das großen Konzernen zugutekommt und Gemeinden, Regionen und die Umwelt schädigt.
Das Abkommen stärkt die Privilegien großer Investoren durch Konzernklagerechte. Dies ermöglicht es ausländischen Konzernen, Staaten wegen öffentlicher Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Gesundheit oder Wirtschaft zu verklagen. Das Abkommen vertieft die Rohstoffausbeutung und erleichtert europäischen Unternehmen den Zugang zu kritischen Rohstoffen, ohne die lokale Produktion oder die nationale Entwicklung zu stärken.
Zudem bedroht es die mexikanische bäuerliche Produktion und fördert einen Handel mit negativen Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Das Abkommen wurde ohne öffentliche Debatte und ohne umfassende Bewertung der Auswirkungen auf die Menschenrechte ausgehandelt.
Deshalb fordern die unterzeichnenden Organisationen, das Abkommen nicht zu ratifizieren.
