Landwirtschaft

Sa, 17.01.2026 / 12:00
Landwirtschaft
Kundgebung

Wir haben es satt!"-Demo 2026

Haltung zeigen: Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit!

Am 17. Januar 2026 gehen wir in Berlin auf die Straße, um uns lautstark für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit einzusetzen.
Wir fordern von der Bundesregierung: Haltung zeigen!
Seid dabei und kommt zur Demo!

28.12.2025
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Audio
Steffi Wassermann

Brasilien: Bergbau-Expansion im Namen der Energiewende

Warum der Rohstoffhunger die Klimakrise weiter verschärft

An welchen Stellen müssen wir ansetzen, um die Klimakatastrophe zu bekämpfen? Ganz oben steht die berechtigte Forderung, dass der Verbrauch fossiler Energieträger reduziert werden muss. Doch auch der metallische Bergbau ist ein großer Treiber für die Zerstörung des Klimas und sollte in der Klimapolitik eine größere Rolle spielen. Anlässlich der COP30 in Belém veröffentlichte der Verein Powershift e.V. das Hintergrundpapier „Erz gesucht, Amazonas verloren“, in dem diese Zusammenhänge analysiert werden…

Sa., 20.12.2025
Landnahme, Menschenrechte
Beitrag

Indigenenmissionsrat CIMI: „Sieg über die Stichtagsregelung „Marco Temporal“: Beharrlicher Kampf und Wachsamkeit angesichts von Rückschritten“

"Keine Stichtagsregelung Marco Temporal". Fotu und Text: christian russau

Brasiliens Oberster Gerichtshof STF hat mit neun zu einer Stimme die sogenannte Stichtagsregelung „Marco Temporal“ – nach September 2023 zum zweiten Mal – für verfassungswirdig erklärt. Dabei ging es um das kurz nach der ersten diesbezüglichen Entscheidung des STF zur Verfassungswidrigkeit vom rechtskonservativ dominierten Nationalkongress verabschiedete Gesetz zur Stichtagsregelung, das seither als Gesetz 14.701/2023 galt. … weiterlesen

Do, 11.12.2025 / 19:00 – 20:30
Landwirtschaft, Menschenrechte
Veranstaltung

Zurück auf die Agenda? Agrarreformen in Kolumbien und Lateinamerika

Gespräch im Vorfeld der Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20)

Das Thema Agrarreformen spielt in internationalen Debatten um Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle. Die im kommenden Februar im kolumbianischen Cartagena geplante „Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung“ (ICARRD+20) könnte dies ändern. 20 Jahre nach der Vorgängerkonferenz im brasilianischen Porto Alegre könnte die Umverteilung von Land wieder neue Impulse bekommen.
Das Gastgeberland Kolumbien zählt unter dem Mitte-Links-Präsidenten Gustavo Petro zu den wenigen Staaten, die aktuell eine umverteilende Agrarreform durchführen

Do, 11.12.2025 / 16:00 – 17:30
Bergbau, Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Erz gesucht, Amazonas verloren

Warum Klimapolitik und Rohstoffwende zusammenhängen

Der Abbau metallischer Rohstoffe im brasilianischen Amazonasgebiet steht exemplarisch für die Widersprüche globaler Klimapolitik. Während Regierungen weltweit auf Dekarbonisierung setzen, wächst der Bedarf an Metallen wie Aluminium, Eisen und Kupfer kontinuierlich. Dies hat gravierende Folgen für die Menschen und die Umwelt in den Abbauregionen sowie für das Weltklima. Denn nur ein kleiner Teil der weltweit geförderten Metalle fließt tatsächlich in Technologien für die Energiewende. Gleichzeitig werden sensible Ökosysteme mit immer geringeren Erzkonzentrationen für den Abbau attraktiv. So auch im Amazonas, wo ein Großteil der Erzvorkommen in Schutzgebieten, auf indigenen oder Quilombola-Territorien, liegen. Klima- und Rohstoffpolitik müssen mit einem Fokus auf Globale Gerechtigkeit gemeinsam gedacht werden.

10.12.2025
Klima/Biodiversität
Policy paper
Thomas Fatheuer

Kurze Bilanz der COP30: Ein grandioser Flop – oder doch nicht?

„FDCL-Briefing 4“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik

Der Tenor der Auswertungen der COP30 ist recht eindeutig. Wichtige Fortschritte wurden nicht erreicht, ein deutliches Signal für den Ausstieg aus den fossilen Energieträgern scheiterte. In dieser Hinsicht war die COP ein Desaster. Aber dann erheben sich immer wieder die relativierenden Stimmen, die in der Weiterführung des Prozesses selbst schon einen Erfolg sehen. Die COP30 ist aus dieser Sicht heraus ein wichtiges Lebenszeichen für das Weiterleben des gefährdeten Multilateralismus. Und auf der Habenseite sei zu verbuchen, dass Indikatoren für
das Monitoring von Klimaanpassung verabschiedet wurden und die Finanzierungsversprechen etwas erhöht wurden.
Aber vielleicht hilft ein anderer Blick auf die (Nicht-)Ergebnisse der COP weiter. Die Frage, Scheitern oder wenigstens etwas Wasser im Glas, führt in die Irre. Die butterweichen Beschlüsse
der COP sind das logische Ergebnis der Struktur der COPs – nämlich des Postulats der Einstimmigkeit.

Mi, 26.11.2025 / 16.00 – 18.30
Bildungsmaterial, Español, Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Workshop

Kaffee wird in Armut angebaut

Die sozialen Probleme hinter einer Tasse Kaffee

In Deutschland nimmt Kaffee einen zentralen Platz in unserem Alltag ein. Im Durchschnitt trinkt eine Person 4 Tassen Kaffee pro Tag. Aber welche Geschichte verbirgt sich hinter unserer Tasse Kaffee?

In diesem Workshop stellen wir unser Bildungsmaterial zum Thema Kaffee vor, das sich an Schüler*innen der Sekundarstufe richtet, die Spanisch lernen. Dieses Material enthält eine Reihe von Aufgaben, die uns dazu einladen, mehr über den Ursprung des Kaffees, seine weltweite Verbreitung sowie seine Einführung in Abya Yala (Bezeichnung für Lateinamerika in Kuna) während der Kolonialzeit zu erfahren. Wir laden Sie auch dazu ein, darüber nachzudenken, wie diese Pflanze zu einem der wichtigsten Handelsgüter im globalen Handel wurde.

24.11.2025
Bergbau, Klima/Biodiversität
Studien
Constantin Bittner / Powershift e.V.

Erz gesucht - Amazonas verloren

Warum Klimapolitik und Rohstoffwende zusammenhängen

Der Abbau metallischer Rohstoffe im brasilianischen Amazonasgebiet steht exemplarisch für die Widersprüche globaler Klimapolitik. Das Hintergrundpapier „Erz gesucht – Amazonas verloren“ beleuchtet die damit zusammenhängenden Problemlagen sowie die Verantwortung Deutschlands und Europas.

Mi, 19.11.2025 / 18:00 – 21:00
Aquarium
Landwirtschaft
Film + Gespräch

Por la Tierra - Im Namen der Erde

Wer ernährt die Welt und zu welchem Preis?
Südamerikanische Länder gehören zu den zehn größten Sojaproduzenten weltweit, doch diese massive Produktion geht zu Lasten der Rechte der Menschen und der Umwelt. Der Dokumentarfilm „Por la Tierra – Im Namen der Erde” zeigt, wie das agroindustrielle Modell Gesundheit, Ernährung, Land und Umwelt in Argentinien, Brasilien, Bolivien und Paraguay gefährdet.

Sa, 15.11.2025 / 16:00 – 18:00
Klima/Biodiversität
Veranstaltung

Inside COP30 - Neue Allianzen für eine gerechte Klimapolitik auf der COP in Belém

Ort: Online und im Berlin Global Village, Raum: „Patrice Lumumba Galerie“, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin Zeit: Samstag 15. November 2025, 16:00- 18.00 Uhr Podium und Online-Veranstaltung mit Live-Zuschaltung zur COP30 in Belém. Eine konsekutive Übersetzung ins Deutsche findet statt. Eintritt ist frei. Kündigt sich auf der COP30 in Belém ein Wendepunkt in der Klimapolitik … weiterlesen